Inhalt
| Name | Hamburger Genossenschaftsmuseum |
| Eröffnung | 2007 |
| Schwerpunkt | Geschichte der Wohnungsbaugenossenschaften in Hamburg |
| Stadtteil | Barmbek-Süd |
| Eintritt | frei |
| Parkplätze | begrenzt |
| Barrierefrei | eingeschränkt Ja |
Im Hamburger Genossenschaftsmuseum geht es nicht um hübsche Häuserfassaden, sondern ein anderes Verständnis von Wohnen. Bei Genossenschaften gehört das Haus nicht einer einzelnen Person oder einem Unternehmen, sondern den den Mitgliedern gemeinsam. Gezeigt werden unter anderem Satzungen und Mitgliederunterlagen, aus denen hervorgeht, wie das Prinzip funktioniert.
Anhand von Bauzeichnungen und historischen Fotografien wird erklärt, wie sich der Wohnungsbau in den 1920er-Jahren veränderte. Die gezeigten Siedlungen setzen auf größere Fenster, Innenhöfe und Grünflächen. Diese Planung war kein Zufall, sondern Ausdruck eines sozialen Anspruchs: Wohnen sollte gesünder und gemeinschaftlicher organisiert sein.
Ein weiterer Abschnitt behandelt die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Fotografien zeigen beschädigte Wohnanlagen, daneben liegen Protokolle und Bauunterlagen zum Wiederaufbau. Hier wird nachvollziehbar, wie stark Genossenschaften organisatorisch gefordert waren. Es ging nicht nur um Reparaturen, sondern darum, bezahlbaren Wohnraum unter schwierigen Bedingungen wieder verfügbar zu machen.
Insgesamt wird klar: Die genossenschaftliche Idee hat nicht nur einzelne Häuser hervorgebracht, sondern ganze Stadtteile geprägt – auch in Barmbek-Süd.
Nach Vereinbarung und zu besonderen Veranstaltungen geöffnet
Der Eintritt ist frei.
Parkplatz ❌
Toiletten ✅
Barrierefrei ❌
Gastronomie ❌
Für Kinder geeignet ❌
Führungen ✅
Das Hamburger Genossenschaftsmuseum wurde 2007 eröffnet. Hintergrund war die Erkenntnis, dass Genossenschaften in Hamburg seit dem späten 19. Jahrhundert eine tragende Rolle im Wohnungsmarkt spielen – und das sollte endlich gezeigt werden.
Über Jahre wurden Archivmaterialien aus verschiedenen Genossenschaften zusammengetragen. Baupläne, Protokolle und Fotografien wurden gesichtet und systematisch aufgearbeitet. Ziel war es, nicht nur Erfolgsgeschichten zu erzählen, sondern auch wirtschaftliche Krisenzeiten und strukturelle Herausforderungen zu dokumentieren.
Hinweis: Das Museum bittet um eine vorherige Anmeldung.
Der Eintritt ist frei.
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