Hamburger Genossenschaftsmuseum

Hamburger Genossenschaftsmuseum

Hamburger Genossenschaftsmuseum zeigt die Geschichte der Wohnungsbaugenossenschaften

Im Stadtteil Barmbek-Süd wartet das Hamburger Genossenschaftsmuseum auf deinen Besuch. Wenn du dich für die Entwicklung interessierst, wie  Menschen sich zusammenschlossen, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, bist du hier genau richtig.

Die wichtigsten Fakten zum Hamburger Genossenschaftsmuseum

NameHamburger Genossenschaftsmuseum
Eröffnung2007
SchwerpunktGeschichte der Wohnungsbaugenossenschaften in Hamburg
StadtteilBarmbek-Süd
Eintrittfrei
Parkplätzebegrenzt
Barrierefreieingeschränkt Ja

Das erwartet dich im Hamburger Genossenschaftsmuseum

  • Die Anfänge der Genossenschaftsbewegung: Der Rundgang beginnt mit dem 19. Jahrhundert. Du siehst historische Dokumente und erfährst, wie sich Handwerker und Arbeiter zusammenschlossen, um sich gegen Wohnungsnot und steigende Mieten zu organisieren.
  • Bauen in den 1920er-Jahren: Licht, Luft, Gemeinschaft: Bauzeichnungen und historischen Fotos zeigen auf, wie sich der Wohnungsbau veränderte.
  • Zerstörung und Wiederaufbau nach 1945: Modelle und Zeitzeugenberichte zeigen, wie stark viele Wohnanlagen im Zweiten Weltkrieg beschädigt wurden.
  • Genossenschaften heute: Ein aktueller Bereich widmet sich Fragen der Mitbestimmung und nachhaltigen Stadtentwicklung.

Hamburger Genossenschaftsmuseum: Wohnen als demokratisches Modell

Im Hamburger Genossenschaftsmuseum geht es nicht um hübsche Häuserfassaden, sondern ein anderes Verständnis von Wohnen. Bei Genossenschaften gehört das Haus nicht einer einzelnen Person oder einem Unternehmen, sondern den den Mitgliedern gemeinsam. Gezeigt werden unter anderem Satzungen und Mitgliederunterlagen, aus denen hervorgeht, wie das Prinzip funktioniert.

Anhand von Bauzeichnungen und historischen Fotografien wird erklärt, wie sich der Wohnungsbau in den 1920er-Jahren veränderte. Die gezeigten Siedlungen setzen auf größere Fenster, Innenhöfe und Grünflächen. Diese Planung war kein Zufall, sondern Ausdruck eines sozialen Anspruchs: Wohnen sollte gesünder und gemeinschaftlicher organisiert sein.

Zwischen Industrialisierung und sozialer Reform

Ein weiterer Abschnitt behandelt die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Fotografien zeigen beschädigte Wohnanlagen, daneben liegen Protokolle und Bauunterlagen zum Wiederaufbau. Hier wird nachvollziehbar, wie stark Genossenschaften organisatorisch gefordert waren. Es ging nicht nur um Reparaturen, sondern darum, bezahlbaren Wohnraum unter schwierigen Bedingungen wieder verfügbar zu machen.

Insgesamt wird klar: Die genossenschaftliche Idee hat nicht nur einzelne Häuser hervorgebracht, sondern ganze Stadtteile geprägt – auch in Barmbek-Süd.

Was macht das Hamburger Genossenschaftsmuseum so einzigartig?

  • Konzentration auf ein wirtschaftliches Modell mit direkten Auswirkungen auf das Stadtbild
  • Originaldokumente aus Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften
  • Verbindung von Sozialgeschichte und Architekturentwicklung
  • Einblick in demokratische Entscheidungsprozesse im Wohnungsbau
  • Thematische Nähe zu real existierenden Genossenschaftssiedlungen

[Video] Besuch im Hamburger Genossenschaftsmuseum

Weitere wichtige Informationen zum Hamburger Genossenschaftsmuseum

Wann hat Hamburger Genossenschaftsmuseum geöffnet?

Nach Vereinbarung und zu besonderen Veranstaltungen geöffnet

Was kostet der Eintritt ins Hamburger Genossenschaftsmuseum?

Der Eintritt ist frei.

Das Hamburger Genossenschaftsmuseum in Zahlen

  • Eröffnung 2007
  • Erste Hamburger Baugenossenschaft: 19. Jahrhundert
  • 1 festes Ausstellungsareal

Ausstattung vor Ort

Parkplatz ❌
Toiletten ✅
Barrierefrei ❌
Gastronomie ❌
Für Kinder geeignet ❌
Führungen ✅

Hamburger Genossenschaftsmuseum: Aus Selbsthilfe entsteht ein unglaubliches Projekt

Das Hamburger Genossenschaftsmuseum wurde 2007 eröffnet. Hintergrund war die Erkenntnis, dass Genossenschaften in Hamburg seit dem späten 19. Jahrhundert eine tragende Rolle im Wohnungsmarkt spielen –  und das sollte endlich gezeigt werden.

Über Jahre wurden Archivmaterialien aus verschiedenen Genossenschaften zusammengetragen. Baupläne, Protokolle und Fotografien wurden gesichtet und systematisch aufgearbeitet. Ziel war es, nicht nur Erfolgsgeschichten zu erzählen, sondern auch wirtschaftliche Krisenzeiten und strukturelle Herausforderungen zu dokumentieren.

Weitere wichtige Informationen zum Hamburger Genossenschaftsmuseum

Wann hat Hamburger Genossenschaftsmuseum geöffnet?

  • Dienstag – Samstag: 14:00 – 17:00 Uhr

Hinweis: Das Museum bittet um eine vorherige Anmeldung.

Was kostet der Eintritt ins Hamburger Genossenschaftsmuseum?

Der Eintritt ist frei.

Das Hamburger Genossenschaftsmuseum in Zahlen

  • Eröffnung: 2007
  • Genossenschaftliche Wohnungsbaugeschichte in Hamburg seit dem 19. Jahrhundert
  • 1 Ausstellungsstandort in Barmbek-Süd

Ausstattung vor Ort

Parkplatz ❌
Toiletten ✅
Barrierefrei ❌
Gastronomie ❌
Für Kinder geeignet ❌
Führungen ✅

Anschrift Hamburger Genossenschaftsmuseum: Poppenhusenstraße 12, 22305 Hamburg

Routenplaner: So kommst du zum Hamburger Genossenschaftsmuseum

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

Du erreichst das Museum mit der U-Bahn-Linie U3 bis zur Station Hamburger Straße. Von dort gehst du etwa zehn Minuten durch das Wohngebiet bis zur Poppenhusenstraße. Alternativ kannst du mit dem Bus bis zur Haltestelle Barmbek Markt fahren und den restlichen Weg zu Fuß zurücklegen.

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